R. M.
30. March 2026
Sehr verärgert und einen Kunden verloren. Ich hatte meinen Wagen zur Reparatur bei Lämmi’s Schraubstation. Da der Wagen schon älter und viel gelaufen ist, war ich noch unsicher, ob ich die Reparatur überhaupt machen lassen soll. Einen konkreten Preis, bzw. eine grobe Preisrichtung konnte oder wollte man mir vorab allerdings nicht geben. Das was man mir an Materialkosten vorab grob vorrechnete war am Ende aber deutlich geringer als die tatsächlichen Kosten. Das ist aber soweit auch noch in Ordnung, da ich die Reparatur, hätte ich den Preis im Vorfeld gewusst, trotzdem hätte machen lassen. Also bis hierhin alles noch okay. Die Bezahlung habe ich dann mit meiner Alltagskarte auf dem Handy vorgenommen. Nach der Zahlung wurde mir dann gesagt, dass es sich dabei um eine Debitkarte handelt und damit für den Händler Gebühren in Höhe von ca. 1,5% anfallen. Daher solle ich doch diese Gebühren jetzt sofort zusätzlich zu meiner Rechnung in bar bezahlen. Nach einer kurzen Diskussion ist man mir dann „entgegengekommen“ und wollte nur 10 € anstelle von ca. 16 € haben. In meinen Augen ist so etwas eine absolute Frechheit und ich ärgere mich jetzt im Nachhinein, dass ich diese 10 € auch tatsächlich noch bezahlt habe. Dabei geht es mir auch gar nicht um das Geld, sondern um die Art und Weise und den Umgang mit den Kunden. Bei einer Rechnung von über 1.000 € sind mir 10 € mehr oder weniger grundsätzlich relativ egal. Die Ausrede, man habe ja gesagt ich solle mit einer EC-Karte bezahlen und neben der Kasse hängt an der Wand (wo kein Mensch hinschaut) ein Zettel, „Zahlung bitte mit EC-Karte“, finde ich lächerlich. Ich kann verstehen, dass man als Händler seine Kosten für Zahlungsgebühren möglichst geringhalten möchte. Dann soll man aber doch bitte auch ein entsprechendes Kartenterminal aufstellen, was alle Karten außer EC-Karten ablehnt. Dann im Nachhinein die Transaktionsgebühren, die für mich weder ersichtlich noch nachvollziehbar sind, von mir als Kunde einzufordern finde ich höchst unprofessionell. Wir leben im Jahr 2024 und ich finde auch in einer KFZ-Werkstatt darf man gerne mit der Zeit gehen, auch wenn das bedeutet bei der ein oder anderen Zahlung ein paar Gebühren mehr zu bezahlen. Dann doch lieber andere Kosten um 1,5% erhöhen und damit solche Gebühren pauschal abdecken. Wenn die Rechnung von Anfang an 10 € teurer gewesen wäre, hätte ich keine Sekunde darüber nachgedacht. So haben Sie wegen nur 10 € einen Kunden verloren, der sicherlich in den nächsten Jahrzehnten noch mit diversen Fahrzeugen in Ihre Werkstatt gekommen und über die Jahre noch ein paar Tausend Euro bei Ihnen umgesetzt hätte. Aber immerhin tragen Sie jetzt nicht die vollen Transaktionskosten, herzlichen Glückwunsch 😉 Ergänzung vom 27.06.2024: Bei Kilometerstand 192773, was exakt 16km nach der im Zuge der Reparatur durchgeführten HU entspricht (KM-Stand bei HU 192757) ist die Motorkontrollleuchte für die Bremsbelege wieder angegangen (siehe Foto). Daher wurde ein Teil der Reparatur scheinbar nicht korrekt oder nicht vollständig durchgeführt. Zudem möchte ich zu Ihrer Stellungnahme folgendes ergänzen: Sie haben mich nicht gefragt, ob es eine EC-Karte ist, sondern die Aussage getroffen, die Zahlung mit einer EC-Karte vorzunehmen. Zudem steht auf dem Zettel der bei Ihnen hängt nicht, dass Sie keine DEBIT Karte akzeptieren, sondern, dass Sie nur EC-Karten Zahlungen akzeptieren. Das Wort Debit Karte taucht dort, sofern Sie es mittlerweile nicht geändert haben, nirgends auf. Darüber hinaus möchte ich Sie darauf hinweisen, dass das was Sie meinen und ausschließlich akzeptieren möchten eine Girocard und keine EC-Karte ist. Per Definition fällt die Debit Karte nämlich unter die Bezeichnung einer EC-Karte. Die synonyme Bezeichnung von EC-Karte und Girocard ist seit 2007 veraltet und nicht korrekt. Ein kurzer Blick bei Google oder Wikipedia gibt hier Klarheit.