Dennis Wilting
30. March 2026
Eine traurige Geschichte, die unser Nachbar erlebt hat. Habe alle Unterlagen gesichtet und erzähle mal, was man hier erleben kann. Die Werkstatt hat in ein Wohnmobil ein Radio eingebaut. Ca. 3 Minuten nach Abholung des Fahrzeuges fing es während der Fahrt Feuer. Auf der Rückfahrt von der Werkstatt nach Hause kamen urplötzlich ca. 20 cm hohe Flammen aus dem Armaturenbrett heraus. Zum Glück konnten diese Flammen durch Blasen innerhalb von 30 Sekunden gelöscht werden. Die Monteure hatte den Kabelsalat einfach hinters Radio gedrückt, ohne vorher zu kontrollieren, ob alle Kabel auch richtig isoliert sind. Als der Kunde bei der Werkstatt anrief, um mitzuteilen, daß das Wohnmobil gebrannt hat und es weiter am schmoren ist und jederzeit vielleicht wieder anfangen könnte zu brennen, hat der Chef erst nach ca. 2 Stunden einen Mitarbeiter geschickt. Als der Kunde nach ca. 1 Stunde nochmals den Chef der Werkstatt anrief, teilte er dem Kunden mit, daß leider kein Mitarbeiter frei wäre. Erst müssten andere Reparaturen erledigt werden. Es ist wirklich unglaublich, wie egal dem Chef ein Feuer ist. Doch das Beste kommt zum Schluss! Es sollte die Volle Rechnung für die fehlerhafte Arbeit gezahlt werden, obwohl das Wohnmobil jetzt durch Brandgeruch nicht mehr nutzbar ist. Schriftlich teilte die Werkstatt dem Kunden mit, daß eine Wertminderung des Wohnmobils abgelehnt werde. Gerichtliche Schritte gegen den Kunden wurden angedroht, wenn die Rechnung nicht gezahlt wird. Anzumerken sei noch, daß der Kunde während der Reparaturarbeiten sogar noch Arbeitsmaterial (Isolierband) spenden musste, weil die Werkstatt Keines mehr hatte.