Izzet Öztürk
30. March 2026
Mein Besuch bei Nikos Reifendienst & Kfz-Meisterservice GmbH war leider eine der unangenehmsten Erfahrungen, die ich je in einer Werkstatt gemacht habe. Nachdem ich die Werkstatt betreten hatte, wurde ich von einem Mitarbeiter angewiesen, mit meinem Fahrzeug auf die Hebebühne zu fahren. Ich stellte das Fahrzeug in den Leerlauf, legte die Reifen bereit, die ersetzt werden sollten, und überprüfte kurz, ob mein Fahrzeug korrekt auf der Hebebühne stand – eine aus meiner Sicht normale und vorsichtige Handlung. Plötzlich sprach mich der Inhaber, ein älterer Herr, den ich auf etwa 70 bis 80 Jahre schätze, in einem scharfen Ton an und fragte: „Was machst du da?“ Sein Tonfall wirkte auf mich herablassend und respektlos. Bevor ich antworten konnte, fügte er hinzu: „Verlasse die Werkstatt!“. Da ich mich durch seinen Ton und sein Verhalten unwohl fühlte, verließ ich tatsächlich die Werkstatt. Vor der Tür sagte ich zu ihm: „Bitte reden Sie respektvoll mit mir.“ Seine Antwort darauf war: „Wenn es dir nicht passt, kannst du zu deinen Kollegen gehen!“ Diese Bemerkung empfand ich als besonders abwertend und unangemessen. Als ich ihn fragte, welche Kollegen er meinte, sagte er: „Da, wo du schon immer deine Reifen wechseln lassen hast.“ Diese Aussage verstärkte meinen Eindruck von einem respektlosen Umgang. Trotz dieser unfreundlichen Reaktion entschied ich mich, den Reifenwechsel durchführen zu lassen, da ich den Termin dringend wahrnehmen musste. Während ich in der Werkstatt mein Fahrzeug verließ, fiel mir ein Schild mit der Aufschrift „Werkstatt betreten auf eigene Gefahr“ auf. Dieses Detail blieb mir im Gedächtnis, da es für mich die distanzierte und wenig kundenfreundliche Atmosphäre symbolisierte. Am Ende der Arbeiten verlangte ich eine Rechnung, was in jeder Werkstatt ein normaler Vorgang ist. Doch als ich diese anforderte, fragte mich der Inhaber impulsiv: „Was für eine Rechnung willst du?“ Sein Ton und seine Reaktion ließen bei mir das Gefühl entstehen, dass er ungern eine Rechnung ausstellen wollte. Nach meinem Beharren wurde sie mir schließlich widerwillig ausgestellt. Dieses Verhalten wirkte auf mich unprofessionell und hinterließ den Eindruck, dass Rechnungen hier möglicherweise nicht selbstverständlich sind. Ich konnte mich außerdem des Gedankens nicht erwehren, dass meine Herkunft als Türke eine Rolle in seinem Verhalten gespielt haben könnte. Seine abweisende Art und Bemerkungen ließen bei mir dieses Gefühl entstehen. Natürlich möchte ich hier niemanden vorverurteilen oder Anschuldigungen erheben – es war lediglich ein Eindruck, den ich aufgrund der Situation hatte. Dennoch ist es bekannt, dass es in der Vergangenheit Spannungen zwischen Griechen und Türken gab, die bei älteren Generationen emotional nachwirken können. Auch wenn dies nur mein persönliches Empfinden war, sollte ein Unternehmen stets objektiv und kundenorientiert handeln, unabhängig von kulturellem Hintergrund. Im Jahr 2024 sollten solche Denkmuster längst überwunden sein. Ein Unternehmen, das seine Kunden so behandelt, zeigt weder Professionalität noch Respekt. Höflichkeit, Lösungsorientierung und ein respektvoller Umgang sollten die Basis jeder Kundenbeziehung sein. Das Schild „Werkstatt betreten auf eigene Gefahr“ bekommt durch diese Erfahrung eine neue Bedeutung, die weit über die physische Sicherheit hinausgeht. Ich werde diese Werkstatt definitiv nicht noch einmal aufsuchen und kann sie niemandem empfehlen, der Wert auf einen respektvollen und professionellen Service legt. Trotz des durchgeführten Reifenwechsels bleibt dieser Besuch eine der negativsten Erfahrungen, die ich je in einer Werkstatt gemacht habe.