Natalia Maier
30. March 2026
Ein Stern dafür, dass die Frau, welche am Empfang arbeitet, sehr freundlich und zuvorkommend war. Dies gilt leider nicht für den Inhaber Roland Reck. Hatte am 20.12.2024 einen gebrauchten Ford Kuga gekauft. Auto nach Probefahrt so weit in Ordnung, keine sichtbaren, auffälligen Mängel. Die Abwicklung des Kaufs lief gut. Allerdings nach einer Woche, gerade einmal etwa 150 km mit dem Auto zurückgelegt, kam eine Fehlermeldung, dass der Motor überhitzt und ich anhalten soll. Dies habe ich dann sofort, bei der nächsten Möglichkeit auch gemacht und meinen Vater angerufen, damit er mir Kühlflüssigkeit bringt und ich die 1,5 km bis zu Hause noch fahren kann. Nach den Feiertagen, Anfang Januar das Auto zur Reparatur gebracht. Es wurde ein Marderschaden festgestellt, und ein Stück des Kühlerschlauchs gewechselt (Kosten mit Selbstbeteiligung 517 €). Herr Reck hat mir dann auch eine Gutschrift über die 150 € Selbstbeteiligung gegen, da ich gesagt hatte, dass es sehr eigenartig ist, dass ich einen Marderschaden an meinem Fahrzeug habe, obwohl das Auto in einer abgeschlossenen Garage stand und in dieser Zeit nur selten bewegt wurde. Nach etwas über eine Woche später tritt derselbe Fehler wieder auf. Wieder das Auto in die Werkstatt gebracht. Nachdem das Fahrzeug über eine Woche in der Werkstatt war, hat mich Herr Reck angerufen und irgendwas von Problemen mit der Wartezeit in der Werkstatt geredet und mir angeboten das Fahrzeug zurückzunehmen und mir für das Fahrzeug 11000 € angeboten. Gezahlt habe ich 11950 € für den Ford + 595 € für die neuen Reifen, da die vorhandenen Sommerreifen abgefahren waren und es bei dem Fahrzeug keine Winterreifen gab. Ich bin dann am Nachmittag zu Herr Reck, weil ich damit natürlich nicht einverstanden war. Hier ist es dann zu einem Streit gekommen, da Herr Reck seiner Gewährleistungspflicht nicht nachkommen wollte, und behauptet hat, dass ich diesen Schaden verursacht hatte. Er gab mir die Möglichkeit mich mit 11000 € zufrieden zu geben, oder mich mit 800 € von 1800 € Reparaturkosten (Zylinderkopfdichtung) zu beteiligen. Man muss dazu sagen, dass ich in den 8 Wochen, in denen das Auto mir gehört hatte, dieses gerade mal 4 Wochen nutzen konnte und gerade einmal um die 1000 km damit gefahren bin. Herr Reck blieb trotz aller Argumente stur und hat auf seiner Meinung bestanden und war so gar nicht kompromissbereit. Dies endete dann damit, dass ich Herr Reck sagte, dass ich einen Anwalt kontaktieren würde und mein Recht und seine Pflicht einfordern werde. Herr Reck rief mich dann am nächsten Tag an, und meinte, dass ich die Kontonummer geben sollte, auf die er das Geld, die 11000 €, überweisen kann. Er meinte, ich wollte das Auto eh nicht und damit sei die Sache erledigt. Da ich nicht einverstanden war, beendeten wir das Telefonat. Nachdem mein Anwalt Herr Reck angeschrieben hatte, überwies dieser 11500 €, die Forderung belief sich allerdings auf 12250 €. Nach dem wir hin und her telefoniert hatten überwies Herr Reck widerwillig weitere 500 €. Da ihm nichts anderes übrig blieb hat er dann nach einer Woche auch die restlichen 250 € überwiesen. Allerdings bleibe ich auf den Anwaltskosten sitzen. Das einzig gute an der ganzen Sache, ich hatte von der Firma Reck in dieser Zeit, seit mein Auto bei ihnen war, bis alles gezahlt wurde einen Leihwagen. Dieses Autohaus würde ich niemals weiterempfehlen, da hier nur dann alles gut läuft, wenn es so läuft, wie Herr Reck es gerne hätte und man keine Gewährleistungsansprüche gegen ihn hat.